Presseartikel der Jahre 1957 - 1965



Akkordeon Orchester erreicht den dritten Platz

Das Wattenscheider Akkordeon Orchester unter Chorleiter Heinz Heinemann nahm am Sonntag in Duisburg an der deutschen Meisterschaft der Akkordeonspieler teil. 45 Orchester bewarben sich um den Meistertitel, der von einem Hamburger Akkordeon-Orchester erkämpft wurde. Groß war die Freude bei den Wattenscheidern, als ihnen der dritte Platz in der Meisterschaft zufiel.

Dieser Erfolg beruht in einer intensiven Arbeit im Verein, der bereits im vorigen Jahre mit seinen zwölf Akkordeonisten in einem Bezirkstreffen den dritten Platz erringen konnte. Diesmal war die Aufgabe weit schwieriger, denn der "Dorfsonntag" von Heinz Heinemann musste in vier Varianten dargebracht werden, und zwar als Choral, Präludium, Dorftanz und Abendserenade.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.07.1958



Wattenscheider Akkordeon Orchester...

. .bei Deutschen Meisterschaften mit „sehr gut" ausgezeichnet


Große Freude herrscht beim Wattenscheider Akkordeon-Orchester, das am Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften für Mund- und Handharmonika Instrumente in der Düsseldorfer Rheinhalle einen schönen Sieg erringen konnte. Die 12 Wattenscheider Akkordeonisten belegten trotz stärkster Konkurrenz aus dem ganzen Bundesgebiet „mit sehr gutem Erfolg" den 3. Platz. Das Orchester spielte unter Leitung seines Dirigenten Heinz H e i n e m a n n , der wesentlich zu dem Erfolg beigetragen hat. Für ihr ausgezeichnetes Spiel erhielten die Wattenscheider eine künstlerisch ausgeführte Ehrenurkunde des Deutschen Harmonika Verbandes. Insgesamt hatten sich 45 Orchester um den Titel beworben, der von dem Hamburger Akkordeon-Orchester erobert wurde. Bereits im vergangenen Jahr hatte das junge Wattenscheider Orchester sich mit Erfolg auf dem Bezirkstreffen in Krefeld einen guten dritten Platz erspielt.

Alle Orchester mussten in Düsseldorf den „Dorfsonntag" von Heinz Heinemann in vier Variationen spielen: als Choral, Präludium, Dorftanz und Serenade. Keine leichte Aufgabe für die Spieler und den Dirigenten, der sein Orchester mit großem Einfühlungsvermögen leitete. Heinz Heinemann, der mit einem Bochumer Jugendorchester in der Jugendklasse 2. Deutscher Jugendmeister wurde, nahm das Ehrendiplom aus der Hand Dr. Karl Hohners entgegen.

Das Wattenscheider Akkordeon-Orchester will im Oktober im Ludwig-Steil-Haus mit einem großen Konzert an die Öffentlichkeit treten. Zu den Übungsstunden sind Freunde des Akkordeons gleich welchen Alters herzlich eingeladen. Vermerk für das Notizbuch: Mittwochs ab 20 Uhr in der Gaststätte Knippenberg, Bochumer Straße, gegenüber dem Eingang zur Zeche Centrum.

Wattenscheider Rundschau, 02.07.1958



Generalprobe der Akkordeonisten

Fleißig übte am Mittwochabend das Akkordeonorchester Wattenscheid im Lokal Knippenberg an der Bochumer Straße, um für den großen Auftritt am Sonntag im Ludwig-Steil-Haus gewappnet zu sein. Schon in dem engen Raum beeindruckte die Harmonie des Orchesters. Den Freunden des Akkordeonkonzertes steht am Sonntag ein großes Ereignis bevor.

Wattenscheider Rundschau, 17.10.1958



Akkordeonorchester konzertierte

Das Akkordeon Orchester Wattenscheid veranstaltete am Sonntag abend im Ludwig-Steil-Haus ein Konzert, das recht erfolgreich war. Die Darbietungen, die einen beachtlichen künstlerischen Stand erreicht haben, fanden reichen Beifall. Er war verdient.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 21.10.1958



Akkordeonmusik erklang im Altersheim

Das Akkordeon Orchester Wattenscheid besuchte das Altersheim, um seine Bewohner mit Solovorträgen und gemeinsamen Weihnachtsliedern zu erfreuen. Die Alten waren tief bewegt. In vielen Augen standen Tränen. Der Hausvater Stromberg begrüßte an der Spitze der Gäste Bürgermeister Haumann und seine Frau. Eine besinnliche musikalische Stunde, für die das Altersheim den Akkordeonspielern herzlichen Dank sagt.

Wattenscheider Rundschau, 16.12.1958



Akkordeonisten im Ludwig-Steil-Haus

Volkstümliche Musik findet nach wie vor begeisterte Zuhörer

Im Ludwig-Steil-Haus gab das Wattenscheider Akkordeon-Orchester ein gut besuchtes Konzert, bei dem als Gäste das Mundharmonika-Orchester "Hohnerklänge" Bochum, das Mundharmonika Trio "Hespese" Bochum und das Wattenscheider Jugendorchester mitwirkten. Als Solisten zeigten sich der zehnjährige Peter Hüls (Chromonika) und Kurt Krüger (Akkordeon). Die Gesamtleitung des Konzerts hatte Heinz Heinemann. Der starke Beifall steigerte sich von Darbietung zu Darbietung, so daß der Erfolg recht sichtbar wurde.

Lehrer Pohl aus Bochum begrüßte die Freunde der Volksmusik und meinte, daß Musik Herzenssache sei und daß, wer Musik liebt, sich auch bei Musik findet. Dann wickelte sich ein auserlesenes Programm guter Volksmusik ab, bei dem auch Zugaben herausgefordert wurden.

Die Programmfolge im einzelnen: Mundharmonika-Orchester: "Feodora", Ouvertüre von P. Tschaikowskij; "Zirkusbilder" von H. Lüders. Akkordeon-Solo: Kurt Krüger, "Orpheus in der Unterwelt", Ouvertüre von Offenbach. Mundharmonika-Orchester: "Schneewalzer", von Koschat; Volksliedchen, von Komzak; Elsässischer Bauerntanz Nr. 1, von Merkling. Chromonika-Trio: Foxtrott "Über den Bergen". Mundharmonika-Orchester: "Wien, du Stadt meine Träume", von Sieczynski; "Wien bleibt Wien", von J. Schrammel

Im zweiten Teil wurden geboten: Akkordeon Orchester, Jugendgruppen: "Silentium, die Musik spielt", von Holzschuh; "Maitanz", von Holzschuh. Mundharmonika Solo von Peter Hüls und Heinz Heinemann (Akkordeon): "The Londeonderry Air". Jugendgruppe: "Kirmestanz" und "Der kleine Muck" von Holzschuh. Akkordeon Orchester: "Dem Spielring treu", von Queisser; "An der schönen blauen Donau", von Johann Strauß. Chromonika-Trio: "Harmonika-Dixie", und auf der kleinsten Mundharmonika der Welt einen bayrischen Ländler. Akkordeon Orchester: "Fortissimo", Melodienreigen aus Kalamans Operetten; "Heil Europa", Marsch von v. Blon.

Wattenscheider Rundschau, 21.04.1959



Märsche, Ländler und Tänze gespielt

Wattenscheider Akkordeon Orchester gab Volkskonzert

Nachdem das erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit bestehende Wattenscheider Akkordeon Orchester bisher seine Eignung als konzertante Gemeinschaft in einigen größeren und kleineren Saalkonzerten bewiesen hatte, unternahm es gestern nachmittag zum ersten Male den Versuch, sich in den Rahmen der Volks-Konzerte in der Freilichtbühne einzufügen. Das dieser Versuch nur ein derart mäßiges Echo fand, muß als doppelt bedauerlich bezeichnet werden.

Denn: Erstens war die von den Akkordeonisten dargebotene Vortragsfolge durchaus von einem Niveau, daß den Begriff "Volks-Konzert" vollauf gerecht wurde, ohne daß die Qualität der Darbietungen darunter litt, zum anderen aber war der Reinertrag dieser Veranstaltung für das St. Elisabeth-Waisenheim bestimmt, das angesichts der nur bescheiden besetzten Ränge sich mit einem bescheidenen Ergebnis zufrieden geben mußte.

Heinz Heinemann, der das Orchester seit seinem Bestehen leitet und es inzwischen auch bereits zu manchem beachtlichen Erfolg geführt hat, war bei der Zusammenstellung der Darbietungsfolge sorgsam darauf bedacht gewesen, alles das auszumerzen, was dem Charakter wahrer Volksmusik nicht entsprach. So ließ er mit seinen zumeist noch recht jugendlichen Orchestermitgliedern in dieser Veranstaltung Kompositionen erklingen, die original für Akkordeon geschrieben sind. Man hörte eine bunte Folge von Märschen, Ländlern und andern Tanzweisen, die dem Können des Orchesters angepaßt waren, ihm aber dennoch reichen Möglichkeiten zur Entfaltung eines satten Orchesterklanges gaben. Besonderen Wert hatte der Orchesterleiter bei der Einstudierung des Konzertprogramms augenscheinlich auf die exakte Herausarbeitung der Solostellen gelegt, die er mit einem gefälligen Randwerk der zurückhaltend musizierenden Begleitstimmen umgab. Die Zuhörer dankten für die schönen Waisen mit herzlichem Beifall.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 31.08.1959



Volksmusik vor leeren Rangen

Wattenscheider Akkordeon-Orchester erstmalig in der Freilichtbühne

Der Wechsel des Wattenscheider Akkordeon-Orchesters vom Saal zur Freilichtbühne ist zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem das Wagnis zu einem ungenügenden Ergebnis führen mußte. Die Witterungsverhältnisse sind Ende August nicht mehr so, daß ein größeres Auditorium angelockt werden könnte. Zudem hatte vor Beginn der Veranstaltung ein Regenschauer sicher einen Teil der Besuchswilligen wieder in seine vier Wände zurückgetrieben. So war es nicht verwunderlich, daß nur wenige Liebhaber der Volksmusik die Ränge der Freilichtbühne besetzt hielten, um den Darbietungen des Orchesters zu lauschen.

Die Programmfolge war von dem Dirigenten des Klangkörpers, Heinz Heinemann, aus dem Ton- und Liedschatz weniger bekannter Komponisten zusammengestellt worden und entsprach dem Charakter der Akkordeonmusik. Märsche, Walzer, Volkslieder und Ländler wechselten in bunter Reihenfolge ab und die Abgeschliffenheit ihrer Wiedergabe zeugte von Einfühlungsvermögen und ernster Übungsarbeit der jungen Laienkünstler. Daß diese Art leichtverständlicher Musik dem weniger anspruchsvollen Zuhörer liegt und bei ihm immer gut ankommt, bewies der herzliche Beifall, mit dem die Darbietungen bedacht wurden. Wir hatten schon öfter darauf hingewiesen, daß den Wattenscheidern viel zu wenig von dieser volkstümlichen Musik geboten wird, um einmal der Bevölkerung die Schönheit und Innigkeit dieser Musikart zu zeigen und vor allem auch zum Mittun anzuregen. Die Jugend ist auch für diese Art der Freizeitgestaltung empfänglich, man muß sie nur dazu anregen.

Erfreulicherweise setzt sich das Akkordeonorchester zum großen Teil aus jugendlichen Mitgliedern zusammen und es wäre wünschenswert, wenn durch Zugang weiterer junger Kräfte auch eine zahlenmäßige Verstärkung zu erreichen wäre.

Wattenscheider Rundschau, 01.09.1959



Akkordeon Orchester holt Bezirksmeistertitel Rhein-Ruhr

Den Bezirksmeistertitel im Akkordeonspiel holte das Akkordeon Orchester Wattenscheid unter der Leitung von Heinz Heinemann Sonntag in Rheinhausen. Aus dem Bezirk Rhein-Ruhr nahmen insgesamt 28 Orchester teil. Die Wattenscheider machten den Meister in der Hauptklasse, in der zehn Orchester spielten. Das 13 Mann starke Wattenscheider Akkordeon Orchester brachte die Neckerland-Suite von Ernst Köhler.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 18.05.1960



Wattenscheider errangen Rhein-Ruhr-Bezirksmeisterschaft

Das Wattenscheider Akkordeonorchester hat auf einem Wettbewerb in Rheinhausen gegen eine Konkurrenz von 28 Orchestern die Bezirksmeisterschaft Rhein-Ruhr-Kreis errungen. Dieser Erfolg ist um so höher zu werten, da sich die Wattenscheider mit ihrem Dirigenten Heinz Heinemann gegen ausgezeichnete Akkordeonorchester aus Bochum, Krefeld und vielen anderen Städten durchzusetzen hatten. In dreijähriger Arbeit hat sich das 13köpfige Orchester zu dieser Spitzenleistung emporgearbeitet. Den Wattenscheider Musikfreunden sind die Akkordeonisten aus zahlreichen Veranstaltungen gut bekannt. In diesem Sommer wollen sie noch an einem internationalen Wettstreit in der Schweiz teilnehmen.

Wattenscheider Rundschau, 20.05.1960



Flinke Finger spielen Melodiereigen

Akkordeon-Orchester Wattenscheid konzertiert im Ludwig-Steil-Haus

Das Akkordeon Orchester Wattenscheid hat in den drei Jahren seines Bestehens dank der intensiven Schulungsarbeit durch den jungen Musikpädagogen Heinz Heinemann schon manchen bemerkenswerten Erfolg verbuchen können. Die Zielstrebigkeit, mit der der Leiter die Orchester-Mitglieder an ihre Aufgaben heranführt, wird nicht nur dadurch unterstrichen, daß den Akkordeonisten bei dem Wettbewerb um die nordrhein-westfälische Bezirksmeisterschaft in diesem Jahre in der Hauptgruppe der erste Platz zuerkannt wurde, sie wird auch in der Jugendgruppe des Orchesters deutlich, die über ein Dutzend musikbeflissener Mitglieder umfaßt, die im Alter von neun bis 16 Jahren stehen.

Wenngleich man diesen jungen Musikfreunden auch noch keine Meisterleistungen abverlangen kann, so war Heinz Heinemann doch gut beraten, als er auch dieser Gruppe in dem Konzert, das das Akkordeon-Orchester Samstag im Ludwig-Steil-Haus gab, einen geziemenden Platz einräumte. Einmal sollte das den jungen Musikfreunden einen weiteren Ansporn geben, zum anderen aber war ihr Spiel schon so ausgefeilt, daß es getrost in einer öffentlichen Veranstaltung herausgestellt werden konnte. So bekam man von der Jugendgruppe insgesamt fünf Kompositionen zu hören, deren Folge mit dem Marsch „Das Spiel beginnt" von A. Holzschuh eingeleitet wurde, dann den „Fidelio-Walzer" von F. Kohler und die beiden Charakterstücke ,Feierabend" und „Sechs-Tage-Rennen" von W. Leers umschloß, bis sie in der „fröhlichen Ausfahrt" von A. Holzschuh ausmündete.

Eröffnet wurde das Konzert mit der „Ouvertüre caprice" von Rudolf Wüthner, dem das dreisätzige Concertino in G-Dur" von Mahr folgte, in dem der Dirigent selbst die Solopartie spielte. Zeigten bereits diese beiden Vorträge gutes Können, so wurde die Leistungsstärke bei den nachfolgenden Vorträgen, vor allem bei der „Neckerland-Suite" von E. Kohler, der Melodienfolge aus der Operette „Der Vogelhändler" von Carl Zeller, der Serenade aus „Die Millionen des Harlekin" von Drigo fand dem Kaiser-Walzer von Johann Strauß noch trefflicher herausgestellt. Zwischendurch bekamen die Zuhörer noch einige flotte Märsche von E. Zimmermann, E. Claude und A. Queisser zu hören, bis das Konzert mit einem großen Rheinlieder-Potpourri ausklang, dessen Arrangement von G. Navone stammte.

Neben Heinz Heinemann wirkte noch Rainer Fromm als Solist mit. Er spielte den „Carneval in Venedig" von R. Frogsini so ausgezeichnet, daß die Zuhörer allen Anlaß hatten ehrlich zu bedauern, daß der junge Musiker nur einmal in dem Programm als Solist verzeichnet war.

Die Zuhörer zeigten sich sehr beifallsfreudig, wozu sie angesichts der beschwingten Leistungen aller Mitwirkenden auch allen Grund halten.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 24.10.1960




Akkordeonisten begeistern Musikfreunde

Akkordeon-Orchester spielte mit seiner Jugendgruppe

Wenn nicht alle Zeichen trügen, steht das jetzt im dritten Jahre bestehende Akkordeon Orchester Wattenscheid erst am Beginn einer Entwicklung, die für das volkstümliche Gemeinschaftsmusizieren in unserer Stadt sich noch recht fruchtbar auswirken könnte. Was das von Musiklehrer Heinz Heinemann geleitete Orchester zu leisten vermag, hat es in den wenigen Jahren bereits auf einigen größeren Wettbewerben bewiesen. Noch unlängst mußte man ihm bei dem Wettbewerb um die nordrhein-westfälische Bezirksmeisterschaften in der Hauptstufe den 1. Platz zuerkennen. Um die Erfolgsserie auch für die Zukunft weiter zu verbürgen, ist dem Orchester eine Jugendgruppe angegliedert, die sich - wie man am Samstag in dem Konzert im Ludwig-Steil-Haus feststellen konnte - ihrer Aufgabe mit der gleichen Hingabe widmet, so daß das Orchester, normale Verhältnisse vorausgesetzt, sich um seine Zukunft nicht zu sorgen braucht.

Heinz Heinemann als der Leiter des Orchesters war wirklich gut beraten, daß er diese jugendlichen Spieler, die im Alter von neun bis sechzehn Jahren stehen, in das Konzert hineinbezog und sie mit einer Darbietungsfolge aufwarten ließ, die ebenso wie die, die von den älteren Orchestermitgliedern vorgetragen wurde, eine recht intensive Schulung erkennen ließ. Handelte es sich bei diesen Vorträgen naturgemäß auch um leichtere Sätze, so wurden sie doch so ausgefeilt dargeboten, daß die Zuhörer ihre Freude daran haben konnten. Für die jungen Musikfreunde wird der Verlauf des Konzerts aber sicherlich ein Ansporn gewesen sein, sich noch ehrgeiziger als bisher dem Musikstudium hinzugeben. Die Zuhörer bekamen von der Jugendgruppe eine aus fünf Kompositionen bestehende Melodienfolge zu hören, die mit dem Marsch „Das Spiel beginnt" von A. Holzschuh eingeleitet wurde und dann über den „Fidelio Walzer" von E. Kohler und die beiden Skizzen „Feierabend" und „Sechs-Tage-Rennen" von W. Leers bis zu der „Fröhlichen Ausfahrt" von A. Holzschuh führte. Die Vorträge der jungen Musikfreunde wurde mit besonders herzlichem Beifall aufgenommen.

Zu Beginn des Konzertabends trug das Orchester die „Ouvertüre caprice" von Rudolf Würthner vor, der das „Concertino in G-dur" von C. Mahr folgte, dessen Solopartien von dem Orchesterdirigenten vorgetragen wurden. Von den weiteren Darbietungen verdienen die Werke „Nekkarland-Suite" von E. Kohler, die Melodienfolge aus der Operette „Der Vogelhändler" von Carl Zeller, die Serenade aus „Die Millionen des Harlekin" von Drigo und der „Kaiserwalzer" von Johann Strauß hervorgehoben zu werden. Zwischendurch gab es noch einige flotte Märsche von E. Zimmermann, E. Claude und A. Queisser zu hören, bevor das Konzert mit einem großen Rheinlieder-Potpourri ausklang, dessen Zusammenstellung von G. Navone stammte.

Neben Heinz Heinemann trat noch der junge Wattenscheider Rainer Fromm als Solist auf. Er trug den „Carneval in Venedig" von R. Frossini so brillant vor, daß die Zuhörer allgemein bedauerten, ihn nur in dieser einen Komposition als Solist hören zu können. Sie zeigten sich aber auch bei den Orchesterdarbietungen recht beifallsfreudig, wozu sie bei dem beschwingten Vortrag allerdings auch allen Grund hatten.

Wattenscheider Rundschau, 26.10.1960



Bezirksmeister "Rhein-Ruhr 1961" aller Klassen


Erfolgreich war das Wattenscheider Akkordeon Orchester in Dortmund bei der Bezirksmeisterschaft Rhein-Ruhr. 23 Orchester aus den Ruhrgebietsstädten gaben ihr Bestes. Erstmals spielten die Wattenscheider in der höchsten Stufe, in der Kunststufe, und errangen auf Anhieb den höchsten Titel, der zu vergeben war: Bezirksmeister aller Klassen. Als äußeres Zeichen wurde ihnen die Ehrengabe der Stadt Dortmund und eine Ehrenurkunde mit Auszeichnung verliehen. Unter der bewährten Leitung von Heinz Heinemann war auch das Kinderorchester erstmals zu einem Wertungsspiel angetreten und errang unter neun Konkurrenten den 3. Platz. "Nicht ausruhen auf den errungenen Lorbeeren", erklärten uns die glücklichen Sieger. Zu Pfingsten wird das Orchester in Stuttgart an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen.

Wattenscheider Rundschau, 18.04.1961



Akkordeon Orchester Wattenscheid holt Meistertitel


Einen großartigen Erfolg erzielte das Akkordeon Orchester Wattenscheid unter der Leitung des Dirigenten Heinz Heinemann am Sonntag in Dortmund beim Akkordeonbezirkstreffen. Das noch junge Orchester spielte zum ersten Mal in der Kunststufe und errang mit der „Ouvertüre caprice“ von R. Würthner den Bezirksmeister-Titel „Rhein-Ruhr“ mit der Note ausgezeichnet. Ebenfalls einen beachtenswerten Erfolg errang das Kinderorchester, das sich nach erst einjährigem Bestehen den 3. Platz eroberte. Der Dirigent, der sich nach mehrjähriger erfolgreicher Akkordeonarbeit in Süddeutschland vor kurzem mit seinem Musikstudio in Wattenscheid niedergelassen hat, will mit seinem Orchester zu Pfingsten in Stuttgart um die deutsche Meisterschaft spielen. Für die Zukunft ist ein drittes Orchester geplant.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19.04.1961



Harmonika-Volksmusikfest

Rund 5.000 Harmonikaspieler aus der Bundesrepublik, dem europäischen Ausland und Lateinamerika beteiligten sich über Pfingsten am dritten europäischen Volksmusikfest in Stuttgart, das über 20.000 Zuhörer anzog. Unter 182 Harmonikaorchestern und Spielgruppen errang das Akkordeonorchester aus Untergrombach im Kreise Bruchsal unter Leitung von Ludwig Pfeiffer den Europapokal.

Wattenscheider Rundschau, 24.4.1961



Junge Könner erhielten Beifall

Volkstümliches Konzert des Akkordeon-Orchesters gut besucht

Bevor der erste Teil des volkstümlichen Konzerts, das das Akkordeon Orchester Wattenscheid am Samstag im Ludwig-Steil-Haus gab, zu Ende gegangen war, mußten sich die Ausführenden bereits zu nicht weniger als drei Zugaben bereit finden. Den ersten Dacapo-Erfolg hatte der zwölfjährige Michael Gubin, der sich an so schwere Stücke wie „Tanzende Finger" von Gerlach und „Loser Falter" von Jungherr wagte und diese auch - abgesehen von einer kleinen Panne - mit erstaunlicher Fingerfertigkeit vortrug.

Die zweite Sondereinlage gab es, als die 13jährige Elisabeth Herrmann auftrat, um die Zuhörer mit der Polka „Kurz und gut" von Munsonius und den „Spanischen Walzerklängen" von G. Müller erfreute. Als das Jugendorchester des Vereins dann den ersten Teil mit dem Marsch „Der Niger von Fontanella" ausklingen ließ, ebbte der Beifall nicht eher ab, bis die Kleinen ihn noch einmal spielten.

Sowohl die Zusammenstellung der Darbietungsfolge als auch die Leistungen sämtlicher Mitwirkenden ließen erkennen, daß das Orchester in Heinz Heinemann einen Leiter hat, der weiß, wie man Spieler als auch Zuhörer für volkstümliches Musizieren zu begeistern vermag. Nach einem gelungenen Auftakt, an dem sämtliche Mitglieder des Orchesters beteiligt waren, wurden die Darbietungen im ersten Teil vornehmlich vom Jugendorchester bestritten.

Der zweite Teil war den fortgeschrittenen Mitgliedern vorbehalten, denen unlängst bei dem Wettbewerb um die Rhein-Ruhr-Meisterschaft die höchste Wertungsnote zuerkannt war. Sie führten sich mit drei Werken von Johann Strauß, dem „Intermezzo aus 1001-Nacht", dem Walzer „Künstlerleben" und der „Tritsch-Tratsch-Polka" vielversprechend ein, um dann zum Schluß das grolle Potpourri aus der Operette „Im weißen Rößl", von Benatzki, mit solches Bravour vorzutragen, daß der Beifall sich nicht legen wollte. Eingebettet in die Darbietungen dieser Gruppe waren Vorträge des Bochumers Helmut Spenner, der auf der Chromonika einige virtuose Kabinettstückchen zum besten gab.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.11.1961



„Tanzende Finger" begeisterten Zuhörer

Akkordeon-Orchester erfreute Besucher mit volkstümlichen Weisen

Nachdem das Jugendorchester „Harmonie" vor kurzem mit seinem Konzert im Ludwig-Steil-Haus einen bemerkenswerten Erfolg verzeichnen konnte, stellte sich am Samstag an gleicher Stelle das einige Jahre ältere Akkordeonorchester Wattenscheid vor, das von Heinz Heinemann zu diszipliniertem Spiel erzogen, seine Leistungstüchtigkeit erst unlängst wieder unter Beweis stellte, als es sich an dem Wettbewerb um die Bezirksmeisterschaft Rhein-Ruhr beteiligte und hier die höchste Wertungsnote zugesprochen erhielt.

Schon diese Tatsache gab den Freunden volkstümlicher Musik die Gewißheit, daß sie in dem volkstümlichen Konzert Darbietungen zu hören bekämen, die in ihrer Ausgewogenheit weit. über dem Durchschnitt lagen. Was jedoch nicht weniger beeindruckte, war die Feststellung, daß das Orchester mit der gleichen Begeisterung, mit der die älteren Orchestermitglieder sich der Freude am gemeinschaftlichen Musizieren hingeben, einen Nachwuchs heranzubilden sucht, dessen Darbietungen schon jetzt recht bemerkenswert sind.

Die Vorträge dieses Jugendorchesters nahmen demzufolge auch den größten Raum innerhalb des ersten Teils des Konzertes ein. Fand das Zusammenspiel bei den Zuhörern schon ein recht freundliches Echo, so ließen die Vorträge der beiden jugendlichen Solisten die Herzen so hoch schlagen, daß die Zuhörer stürmisch nach Zugaben verlangten, als der zwölfjährige Michael Gubin die „Tanzenden Finger" von Gerlach und „Loser Falter" von Jungherr und die nur etwas ältere Elisabeth Heumann die Zuhörer mit der Polka „Kurz und gut" von Munsonius und den „Spanischen Walzerklängen" von G. Müller zu Ende gespielt hatten. Ein weiterer Da-capo-Erfolg war dem Leiter des Orchesters, Heinz Heinemann, beschieden, als er den ersten Teil mit dem Marsch „Der Jäger von Fontanella" ausklingen ließ. Auch hier verebbte der Beifall nicht eher, bis sich die jungen Musikfreunde zu einer Wiederholung bereitfanden.

Der zweite Teil wurde von dem Bezirksmeisterorchester bestritten. Zu Beginn gab es drei Kompositionen von Johann Strauß zu hören, und zwar das „Intermezzo aus der Operette 1001 Nacht", den Walzer „Künstlerleben" und die „Tritsch-Tratsch-Polka". Nachdem der Bochumer Helmut Spenner auf der Chromonika sein ausgezeichnetes Können eindrucksvoll herausgestellt hatte, erklang zum Schluß die Melodienfolge aus dem musikalischen Lustspiel „lm weißen Rößl" mit den bekannten Weisen von Ralph Benatzky, Robert Stolz, Robert Gilben und Bruno Granichstaedten, die mit so stürmischer Zustimmung aufgenommen wurde, daß Heinemann immer wieder vor dem Orchester erscheinen mußte, um sich für den Beifall zu bedanken.

Wattenscheider Rundschau, 27.11.1961


Kinder wetteiferten mit alten Spielern

Akkordeonorchester Wattenscheid konzertierte vor vollbesetztem Haus

Das Akkordeonorchester Wattenscheid, das sich durch seine Erfolge in den Wettbewerben um die Rhein-Ruhr-Bezirksmeisterschaften einen geachteten Namen gesichert hat, wartete am Sonntag im Ludwig-Steil-Haus mit einem volkstümlichen Konzert auf, das alle seine bisherigen Rekorde schlug. Zum ersten Male setzte nämlich der Leiter, Heinemann, bei dieser Veranstaltung auch das Kinderorchester und die beiden von ihm geleiteten Männerchöre, „Sangeslust“ Wattenscheid und „Concordia" Bochum-Werne ein. Die Zahl der Mitwirkenden war also so groß, wie man sie in den letzten Jahren bei keinem volkstümlichen Konzert mehr verzeichnen konnte.

Der erste Teil des Programms wurde von den Darbietungen der beiden Nachwuchsorchester ausgefüllt. Danach stellte sich mit dem 14jährigen Egbert Buchwald, der die Ouvertüre zu „Dichter und Bauer" vortrug, der erste Solist des Abends vor. Die Mitglieder des Kinderorchesters bewiesen, daß sie auch schon ganz nett vorzutragen verstehen. Einen Sondererfolg hatten die 13jährigen Elisabeth Hermann und Karin Behle mit ihren Duetten von Holzschuh zu verzeichnen.

Nach dieser gelungenen Einleitung trat im zweiten Teil das eigentliche Akkordeon Orchester Wattenscheid auf, um mit seinen schwungvoll vorgetragenen Weisen wahre Begeisterungsstürme zu entfesseln. Die Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt" als auch der Walzer „Wein, Weib und Gesang" ließen erkennen, daß der Dirigent die Leistungsfähigkeit der Spieler seit dem letzten Konzert noch um einige Grade gesteigert hat.

Mit Interesse sahen die Zuhörer dem Auftritt des MGV „Sangeslust" entgegen, der sich bei dieser Gelegenheit zum ersten Male mit seinem neuen Dirigenten vorstellte. Boten die beiden Weisen „Bleib deutsch, du herrlich Land am Rhein" von Arnold und „das Lied vom Moselwein" von Seitz auch keine besonderen Schwierigkeiten, so war doch eindeutig erkennbar, daß Dirigent und Sänger mittlerweile gut zu einander gefunden haben.

Den Abschluß bildete das Rheinliederpotpourri von Navone und der Marsch „Frei weg" von Lantann, bei denen der Leiter Orchester und Männerchöre zu einem Klangkörper zusammenfasste, der in seiner beachtlichen Stärke sich die Herzen der Zuhörer im Sturm zu erobern wußte. Der stürmische Beifall veranlaßte die Ausführenden zu einer Zugabe.

Wattenscheider Rundschau, 29.05.1962



Akkordeonisten brillierten

Beifall im Steil-Haus - „Sangeslust" unter neuem Dirigenten

Der Saal des Ludwig-Steil-Hauses mit der Empore war bis auf den letzten Platz besetzt, als das Akkordeon Orchester Wattenscheid am Sonntag sein Frühjahrskonzert gab. Hatte der Leiter, Heinemann, in den bisherigen Veranstaltungen seiner Akkordeonisten außer der „ersten Garnitur" nur noch das Jugendorchester eingesetzt, so ließ er jetzt zum ersten Male auch das Kinder-Orchester auftreten. Daneben hatte er noch die beiden von ihm geleiteten Männerchöre „Sangeslust" Wattenscheid und „Concordia" Bochum-Werne herangezogen.

Die dadurch ermöglichte Vielfalt der Darbietungen war ganz nach dem Herzen der Zuhörer. Was bereits die Mitglieder der Nachwuchsorchester zu leisten vermögen, zeigten im ersten Teil der 14jährige Egbert Buchwald, der die Ouvertüre zu „Dichter und Bauer" spielte, und die beiden 13jährigen Hermann und Karin Behle, die zwei Duette von Holzschuh vortrugen.

Nach der Pause brillierten die Akkordeonisten mit derart ausgefeilten Vorträgen, daß sie auch in diesem Jahr auf einem der ersten Plätze zu finden gewesen wären, wenn sie wieder an dem Wettbewerb um die Rhein-Ruhr-Bezirksmeisterschaft teilgenommen hätten. Die Zuhörer interessierte es besonders, wie sich der MGV „Sangeslust" mit seinem neuen Dirigenten bei seinem ersten öffentlichen Auftreten unter dessen Leitung abfinden würde. Der Chor machte seine Sache recht ordentlich. Glanzvoller Abschluß des Konzerts waren die beiden Darbietungen , bei denen Orchester und die beiden Männerchöre gemeinschaftlich auftraten. Nachdem die letzten Takte verklungen waren, setzte starker Beifall ein.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29.05.1962



Trotz der beißenden Kälte war das Konzert des Akkordeon Orchesters Wattenscheid am Samstagabend gut besucht. Fr das Gebotene, unter der bewährten Leitung ihres Dirigenten und Chorleiters Heinz Heinemann, ernteten die jugendlichen Spieler starken Beifall

Westdeutsche Allgemeine Zeitung



Morgen 450 Spieler in der Stadthalle

in der Stadthalle werden morgen wie schon kurz berichtet, die Bezirksmeisterschaften Rhein-Ruhr des Verbandes der Akkordeon-Orchester ausgetragen. Im Rahmen diese Wettbewerbes werden 24 Orchester mit über 450 Spielern auftreten. Eine solche Veranstaltung in dieser Art hat Wattenscheid nie zuvor erlebt. Wegen der starken Beteiligung beginnt der Wettstreit um 8:30 Uhr. Die meisten der teilnehmenden Orchester kommen aus dem Industrierevier, aus Rheinhausen, Kamp-Lintfort, Welper, Bottrop, Oberhausen-Sterkrade, Mülheim, Lüttgendortmund, Hamm und Marl, Beteiligt sind auch Orchester aus Kredenach (Siegerland), Breining, Gütersloh, Vlotho (Weser), Krefeld, Rheydt und Anrath

Mit Jugendgruppen

Das Akkordeonorchester Wattenscheid wird sich als Ausrichter nur mit der Jugendgruppe an den Meisterschaftsauseinandersetzungen beteiligen, da es am Nachmittag in der Stadthalle ein Festkonzert geben wird. Der von Karl-Heinz Keinemann geleitete Spielkreis Eppendorf-Wattenscheid-Höntrop wird in der Hauptstufe mit einer "Heiteren Suite" zu hören sein. Die Stärke der Orchester ist recht unterschiedlich. Die meisten Spieler, nämlich 40, hat der Spielkreis Anrath gemeldet

Anerkennung

Daß der Wettbewerb in Wattenscheid ausgetragen wird, ist ausschließlich das Verdienst von Musiklehrer Heinz Heinemann, der auf der letzten Hauptversammlung des Bezirks nicht eher Ruhe gab, bis ihm die Ausrichtung der Veranstaltung übertragen wurde. Darin lag gleichzeitig auch eine Anerkennung für die Leistungen, mit denen das Akkordeonorchester Wattenscheid aufzuwarten vermag und die in einigen bemerkenswerten Erfolgen Niederschlag fanden. Den stolzesten Erfolg konnte das Orchester verbuchen, als ihm 1961 bei dem Wettbewerb um die Rhein-Ruhr-Meisterschaft in Dortmund in der Kunststufe die höchste Wertungsnote zuerkannt wurde. Diese Erfolge wären dem Orchester nie bescheiden gewesen, wenn es nicht so einen tüchtigen Dirigenten hätte. In Trossingen geboren, erhielt er hier seine Ausbildung auf dem staatlich anerkannten Musikseminar. Seine Lehrer waren neben Direktor Derrmann die beiden Komponisten Würthner und Schittenhelm, von denen einige Stücke auch in der Stadthalle zu hören sein werden. Bei der Gründung bestand das Orchester aus drei Spielern. Im Laufe der Zeit ist das Hauptorchester auf 25 und die Jugendgruppe auf 21 Spieler angewachsen.

Festkonzert

Bewertet werden die Vorträge in der Stadthalle vom Bezirksdirigenten, Volksschuldirektor Willi Hüsgens (Rheydt), Musiklehrer Klaus Gengler und dem Musikpädagogen Gustav Haseke (beide Köln). Bei dem Festkonzert, das das Wattenscheider Orchester am Nachmittag in der Stadthalle gibt, wird es sich auf fünf Stücke beschränken müssen, weil anschließend, na der Siegerehrung, den Preisträgern aus allen Stufen Gelegenheit geboten werden soll, noch einmal aufzutreten. Den Abschluß werden die Vorträge des Siegers in der Kunststufe bilden.

Wattenscheider Rundschau, 21.10.1964

 

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