Presseartikel des Jahres 1982
25 Jahre Akkordeon-Orchester
Wattenscheid. Das 25jährige Jubiläum hat in diesem Jahr das Wattenscheider
Akkordeon-Orchester, das vom Beginn an von Heinz Heinemann geleitet wird. Mit
einem Festkonzert am kommenden Samstag, 5. Juni, in der Stadthalle, soll der
„Geburtstag" gebührend gefeiert werden. Das Orchester hat in den Jahrzehnten
seines Bestehens zahlreiche nationale und internationale Anerkennung gefunden
und bei Wettstreiten viele Siege errungen. Die Entstehung des Orchesters ist so
ungewöhnlich, daß es sich lohnt, eine kurze Rückschau zu halten.
An einem Novemberabend des Jahres 1956 gründeten Waltraud Fey, Doris Jurga und
Kurt Krüger unter der Leitung des aus Trossingen (Württemberg) stammenden
Handharmonikalehrers Heinz Heinemann eine Akkordeon-Gemeinschaft, die sich
jeweils mittwochs im Lokal Knippenberg an der Bochumer Straße traf. Schon Mitte
1957 zählte die Gruppe neun aktive Mitglieder, die am 19. September 1957 bei den
Wertungsspielen des Bezirks „Rhein-Ruhr" in Uerdingen teilnahmen und auf Anhieb
den ersten Preis in der Hauptstufe erringen konnten.
Das gab den letzten Anstoß, sich am 9. November 1957 mit einem Gründungskonzert
der Öffentlichkeit als Akkordeon-Orchester Wattenscheid vorzustellen. Doch dann
begann der eigentliche Aufstieg mit der Gunst des Publikums im Rücken.
Bereits 1967 wurde ein zweites Orchester, das Jugend-Orchester, gegründet. In
diesem Jubiläumsjahr gibt es zudem noch ein Schüler-Orchester, so daß 65 Aktive
zu dem Verein gehören.
Ruhrnachrichten. 02.06.1982
Akkordeon-Harmonien führten auch zu drei Ehen
Erfolgreiches Orchester feiert sein 25jähriges Bestehen
Mit einem Festkonzert in der Stadthalle begeht das Akkordeon-Orchester
Wattenscheid am Samstag, 5. Juni, sein 25jähriges Bestehen. Mit dem
Jubiläumskonzert wollen die Musiker gemeinsam mit dem ihnen freundschaftlich
verbundenen Handharmonikaclub aus Mähringen einen weiteren Höhepunkt in der
Vereinsgeschichte setzen. So stehen bei der Veranstaltung, die am Samstag um 19
Uhr beginnt, Beiträge des ersten und zweiten Orchesters sowie des
Schülerorchesters ebenso wie Solo-Darbietungen und ein gemeinsamer Auftritt mit
den Musikern aus Mähringen auf dem Programm.
Die Geschichte des Akkordeon-Orchesters begann recht bescheiden. An einem
Novembertag des Jahres 1956 fanden sich Waltraud Fey, Doris Jurga und Kurt
Krüger unter der Leitung des aus Trossingen stammenden Musik- und
Handharmonikalehrers Heinz Heinemann zu einer kleinen Akkordeongemeinschaft
zusammen.
Schon Mitte 1957 zählte die Spielgruppe neun aktive Mitglieder, die im September
des gleichen Jahres ihren ersten großen Erfolg verbuchen konnte: Bei den
Wertungsspielen des Bezirks Rhein-Ruhr in Uerdingen errang sie den ersten Platz
in der Hauptstufe.
Dies gab den letzten Anstoß, um sich am 9. November 1957 mit einem
Gründungskonzert als „Akkordeon Orchester Wattenscheid" der Öffentlichkeit
vorzustellen.
Seit dieser Zeit sind für Wattenscheider Musikfreunde die Frühjahrskonzerte (und
seit einigen Jahren auch die Herbstfeste) der Spielgemeinschaft ein Begriff.
Doch auch jenseits der Stadtgrenzen hat das Orchester längst einen festen
Freundesstamm gewonnen, was durch die zahlreichen Einladungen zu Veranstaltungen
deutlich wird.
Zusätzliche Arbeit bringt für die Orchestermitglieder die regelmäßige Teilnahme
an Bezirksmeisterschaften auf regionaler und überregionaler Ebene. Die harte
Probenarbeit wurde dabei in den vergangenen Jahren durch zahlreiche nationale
und internationale Auszeichnungen, wie zum Beispiel im Jahre 1974 durch den
Titel eines „Vize-Europameisters", gekrönt.
Auch im privaten Bereich konnte die Orchestergemeinschaft „Erfolge"
registrieren: Im Laufe der 25 Jahre kam es zu drei Eheschließungen zwischen
Orchestermitgliedern.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 04.06.1982
Akkordeon-Orchester feierte Jubiläum
Seit 25 Jahren ist gute Laune Trumpf
In den 25 Jahren ihres Bestehens waren die Musiker des Akkordeon Orchesters
Wattenscheid mit ihrem Dirigenten Heinz Heinemann immer Garant für gute
Leistungen. So war auch das Jubiläumskonzert am Samstag wieder ein voller
Erfolg.
Nachdem die ersten Töne aus G. Wagners Ouvertüre „Heimatfest" den Raum
erfüllten, war das Lampenfieber bei den Jungen und Mädchen des
Schüler-Orchesters wie weggeblasen. Mit dem weltbekannten „Winnetou-Thema" aus
Böttchers „Karl-May-Suite" drang die Weite des Wilden Westens in die Stadthalle
ein.
Vom Charakter etwas ganz anderes war dagegen die „Ouvertüre in C" von R.
Würthner, die vom Zweiten Orchester dargeboten wurde. Das bei der
Bezirksmeisterschaft in Hattingen mit dem ersten Preis ausgezeichnete Stück,
sowie Mahrs dreisätziges „Konzertino in G-Dur" - hier spielte Regina Heinemann
den Solo-Part - bewiesen, daß Akkordeonmusik nicht nur aus Volksliedern besteht.
Mit vier volkstümlichen Stücken von R. Würthner und Offenbachs „Orpheus in der
Unterwelt" brachte das Erste Orchester die etwa 500 Zuhörer in die richtige
Stimmung für das rauschende Finale. Zusammen mit dem Handharmonika-Club
Möhringen ließen die Wattenscheider das Stimmungsbarometer kräftig steigen.
Beim „Rock Around The Clock" riß es dann alle von den Stühlen.
Zuvor hatten die gewitzten Schwaben aus Möhringen mit ihrer „Märchen-Sinfonietta"
und „Hallo Mister Swing" ihr Wattenscheider Debüt gegeben. Im letzten Jahr
begeisterten die Wattenscheider das Möhringer Publikum. Als Geschenk hatten sich
der Club und sein Dirigent Günter Braak etwas Besonderes einfallen lassen: Ein
Faß echtes Möhringer Pils!
Ohne den unermüdlichen Einsatz ihres Dirigenten Heinz Heinemann wäre das
Wattenscheider Akkordeon-Orchester nie zu dem geworden, was es heute ist. So
erfüllten die Orchestermitglieder ihrem Dirigenten zum Jubiläum einen lang
gehegten Wunsch: eine Stereo-Anlage, auf der ein Tonband einen Vorgeschmack auf
die bald erscheinende Schallplatte des Orchesters gab. Der Deutsche
Harmonika-Verband zeichnete ihn und die Orchestermitglieder Waltraud Wunsch und
Gustav Schmidt für ihre 25jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel
aus.
Zum Jubiläum des Orchesters gratulierten auch Bezirksvorsteher Jürgen Thiemann
und Vertreter der Wattenscheider Chöre. Nach dem Konzert erinnerte man sich beim
geselligen Beisammensein der vergangenen 25 Jahre.
Ruhrnachrichten, 07.06.1982
Beifallsstürme ausgelöst
Akkordeon Orchester begeistert mit Festkonzert in der
Stadthalle
Das Festkonzert, mit dem das Akkordeon Orchester Wattenscheid am Samstag aus
Anlaß seines Silberjubiläums in der Stadthalle aufwartete, wird als eine
bleibende Erinnerung in die Wattenscheider Musikgeschichte eingehen. Denn
wesentliche Teile aus der trefflich zusammengestellten Vortragsfolge sind auf
einer Schallplatte festgehalten worden. Diese Scheibe soll noch im Laufe dieser
Woche ausgeliefert werden.
Daß der Musikpädagoge Heinz Heinemann in den 25 Jahren seines Wirkens in
Wattenscheid aus bescheidensten Anfängen einen Klangkörper von weit
überdurchschnittlicher Qualität zu formen wußte, ist bekannt. Mit welcher
Sorgfalt und geflissentlicher Herausarbeitung auch des kleinsten Details er
schon bei den Jüngsten darüber wacht, im Zusammenspiel einen werkgetreuen
Vortrag von künstlerischem Rang zu erzielen, dokumentierte er, als er die
breitgefächerte Darbietungsfolge mit dem Schülerorchester einleitete.
Im Mittelpunkt des Konzerts stand eine ungewöhnliche Darbietung, und zwar das
nach dem Vorbild der großen klassischen orchesterbegleiteten Solistenkonzerte
konzipierte dreiteilige "Konzertino in G-Dur" von Curt Mahr. Solistin war die
20jährige Regina Heinemann, die mit virtuoser Fingerfertigkeit auf ihrem
Instrument anmutige Klänge hervorzauberte, die vom Orchester aufgegriffen wurden
und in vollen Akkorden ausklangen. Bei dem großen Programm mußten die meisten
Vortragenden auf Wiederholungen verzichten, so stürmisch diese auch von den
Zuhörern gefordert wurden. Es gab lediglich zwei Ausnahmen. So wurde der
Handharmonika-Club Möhringen nicht eher von der Bühne gelassen, bis er einen
Marsch zugab.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 07.06.1982
25 Jahre Akkordeon Orchester Wattenscheid
Das Festkonzert, mit dem das Akkordeon-Orchester Wattenscheid am Samstag
aufwartete, wird als eine bleibende Erinnerung in die Wattenscheider
Musikgeschichte eingehen. Wesentliche Teile aus der trefflich zusammengestellten
Vortragsfolge sind auf der ersten Schallplatte des Orchesters festgehalten
worden. Die Schallplatte soll noch im Laufe der Woche ausgeliefert werden.
Daß der Musikpädagoge Heinz Heinemann in den 25 Jahren seines Wirkens in
Wattenscheid aus bescheidenen Anfängen einen Klangkörper von weit
überdurchschnittlicher Qualität zu formen wußte, ist bekannt. Mit welcher
Sorgfalt und geflissentlicher Herausarbeitung auch des kleinsten Details er
schon bei den Jüngsten darüber wacht, im Zusammenspiel einen werkgetreuen
Vortrag von künstlerischem Rang zu erzielen, dokumentierte er, als er die
breitgefächerte Darbietungsfolge mit dem Schülerorchester einleitete.
Im Mittelpunkt des Festkonzerts stand eine ungewöhnliche Darbietung, und zwar
das nach dem Vorbild der großen klassischen orchesterbegleiteten
Solistenkonzerte konzipierte dreiteilige „Konzertino in G-Dur" von Curt Mahr mit
der 20jährigen Solistin Regina Heinemann, die mit virtuoser Fingerfertigkeit aus
ihrem Instrument anmutige Klänge hervorzauberte, die vom Orchester aufgegriffen
wurden und in vollen Akkorden ausklangen.
Unterstützt wurden die Wattenscheider Akkordeonisten durch ihre Freunde aus
Möhringen/ Baden Württemberg vom dortigen Handharmonika Club, den Herr Heinemann
vor Gründung des Wattenscheider Akkordeon-Orchesters leitete. Die Vortragsfolge
fand so großen Anklang, daß eine Zugabe trotz des großen Programms nicht zu
vermeiden war.
Zahlreiche Glückwünsche der örtlichen musikalischen Vereinigungen begleiteten
das Orchester in diesem Konzert. Allein drei Ehrungen für 25jährige und siebzehn
für 15jährige und längere Vereinszugehörigkeit wurden vom Deutschen
Harmonikaverband vorgenommen.
Das somit eingeleitete Festjahr findet seine Fortsetzung mit einem
Kirchenkonzert, das für den Spätherbst geplant ist und dem bereits zur Tradition
gewordenen Herbstfest.
Stadt Panorama, 09.06.1982
Den Notenschlüssel in der Wiege
Das Lied von Alexandra, Akkordeon-Akkordeon, habe ich noch deutlich im Ohr und
gleich verbindet sich dabei ein geistiges Bild des Pariser Künstlerviertels.
Höre ich aber AKKORDEON-ORCHESTER, so ist es natürlicher, das Bild WATTENSCHEIDS
vor Augen zu haben. Es ist kaum glaubhaft aber es gibt tatsächlich noch Leute,
die nicht wissen, daß Wattenscheid ein eigenes Akkordeonorchester besitzt.
25 Jahre ist es her, als Waltraut Fey, Doris Jurga und Kurt Krüger sich aus Spaß
an der Musik zusammengefunden haben. Alle drei waren begeisterte
Akkordeonspieler. Dieses Dreigestirn ist der Grundstock des heutigen
WATTENSCHEIDER AKKORDEONORCHESTERS gewesen. Allerdings - vor 25 Jahren dachten
die drei im Traum wohl nicht daran, welche Ausmaße die Gruppe einmal einnehmen
würde. 75 aktive Mitglieder kann der Verein inzwischen stolz aufweisen. Den
großen Verdienst um die Schaffung und den heutigen Stand des Orchesters
eigentlich sind es drei - kann HEINZ HEINEMANN für sich verbuchen.
Heinz Heinemann, Musik- und Harmonikalehrer aus Trossingen, dirigierte damals
die drei ersten Akkordeonfreunde. Unter seiner Leitung wuchs und wuchs die
Gemeinschaft. Heinz Heinemann besitzt eine eigene Musikschule in Wattenscheid
und die meisten Mitglieder des heutigen großen Orchesters entstammen seiner
Schule. Seine Handschrift ist unverkennbar. Inzwischen existiert das I.
Orchester, das Schülerorchester und das Jugendorchester. Letzteres nennt sich
aus Eitelkeit aber lieber II. Orchester. Die Jugend ist gern etwas älter, aber
was soll´s, auf die Musik kommt es an. Ich hatte das Glück, vor kurzem die erste
Schallplatte des Akkordeonorchesters zu hören und - ich war und bin begeistert!
Was auf dieser ersten LP, die inzwischen bereits in der 2. Auflage erscheint, an
musikalischen Feinheiten geboten wird, ist eigentlich nur von den
Philharmonikern zu überbieten. Diese Platte ist übrigens in der Geschäftsstelle
des Stadtpanorama erhältlich. Auf dieser Platte zeigt das Orchester (d.h. alle
drei Orchester), welche große musikalische Palette es zu bieten hat. Und doch
kann es nur ein Vorgeschmack für ein Livekonzert sein. Dazu bietet sich am 23.
Oktober in der Pestalozzi-Realschule, um 19 Uhr die Gelegenheit. Dort startet
das traditionelle Herbstfest. Frühjahrskonzert und Herbstfest sind die
wichtigsten Angelpunkte des Jubiläumsjahres. Viele Musikfreunde hatten bereits
Gelegenheit, das Akkordeonorchester während der AKTIONSWOCHE WAHL DER
WEINKÖNIGIN zu hören. Auf diesem Wege möchten sich auch die Veranstalter fürs
Mitmachen bedanken und vielleicht dürfen wir die Musiker im nächsten Jahr wieder
bei dieser Veranstaltung begrüßen.
Bei den Rhein-Ruhr-Bezirksmeisterschaften 1961 - Internationales Festival 74 -
um zwei große Wettbewerbe herauszugreifen, ließ unser Wattenscheider Orchester
alle Mitbewerber weit hinter sich. Das Jugendorchester ist 1974 VIZE
EUROPAMEISTER geworden. Ob Harmonika Landestreffen oder Galakonzert in der
Bretagne, das WATTENSCHEIDER AKKORDEONORCHESTER ist immer dabei und begeistert
Fans im In- und Ausland. In diesem Jahr feiern die Musiker also ihr großes
Jubiläum und auf die vergangene Zeit können alle mit Stolz zurückblicken.
Stadt Panorama, 21.10.1982
Präzises Zusammenspielen mit künstlerischem Leistungsniveau
Akkordeon-Orchester feierte sein 25jähriges Jubiläum
Das Wattenscheider Akkordeon-Orchester sei in den 25 Jahren seines Bestehens
immer darauf bedacht gewesen, durch präzises Zusammenspiel zu einem künstlerisch
ausgefeilten Leistungsniveau zu gelangen. Das sagte der Bezirksvorsitzende des
Deutschen Harmonika-Verbandes Friedrich Karsch (Unna) am Samstag in seiner
Ansprache auf dem Herbstfest der heimischen Tastenspieler in der
Pestalozzi-Aula.
Der Bezirksvorsitzende dankte dem Orchestergründer und Leiter, Heinz Heinemann,
dem der Verband wegen seiner Verdienste die Hermann-Schittenhelm-Medaille
verlieh.
Neben dem Dirigenten erhielten daneben noch die goldene Verbandsnadel die
Orchestermitglieder Gustav Schmidt und Waltraud Wunsch. Die silberne Ehrennadel
des Verbandes wurde auf dem Fest an Dieter Brägenstroth, Doris Fromm, Reiner
Fromm, Gerd Gerrits, Peter Heinemann, Michael Kemper, Jürgen Klossek, Brigitte
Kocinski, Wilfried Köbke, Renate Kotz, Margot Schmidt, Inge Schwierz, Annette
Simon, Evelyn Skupin, Peter Subotic, Marianne Warszewski und Peter Warszewski
verliehen.
Das Herbstfest war der gesellige Epilog zu dem glanzvollen Festkonzert, mit dem
das Orchester aus Anlaß seines Silberjubiläums am ersten Junisamstag in der
Stadthalle aufgewartet hatte. Doch bevor sich die Musikfreunde dem zwanglosen
Vergnügen hingeben konnten, wollten sie auch diesmal beweisen, daß bei ihnen die
eigenständige Musik absoluten Vorrang hat.
Sie trugen in allen drei Orchestergruppen eine bunte Auswahl volkstümlicher
Melodien vor, brauchten jedoch den offiziellen Teil des Programms nicht selbst
zu bestreiten, da sich auch der von Heinz Heikhaus geleitete Frauenchor Höntrop
und der MGV Sangeslust unter Leitung von Kapellmeister Hermann Nass zur
Unterstützung eingefunden hatten.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.10.1982
Wattenscheider Akkordeon-Orchester präsentierte buntes
Programm
Musikalisch um die Welt gereist
Ein großer Erfolg war auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Herbstfest
des Akkordeon-Orchesters Wattenscheid. Rund 500 Besucher waren in die Aula der
Pestalozzi-Realschule gekommen, um das bunte Programm mitzuerleben.
Mit dem beschwingten Marsch „Sonnenfunken" von C. Herold eröffnete das
Schüler-Orchester den Abend. Es folgten der Walzer „Rotkäppchen", G. S. Mathis
Tango „La Morenita" und der Foxtrott „Didl dum dum", den die jungen Musikanten
als Zugabe brachten.
Nach diesem gelungenen Auftakt führte das zweite Orchester sein Publikum „In
acht Minuten um die Welt". Aus dem Potpourri von W. Griesinger konnte man viele
Länder heraushören, so zum Beispiel Frankreich beim „Can Can".
Nach der Pause begeisterte das Erste Orchester der Wattenscheider mit bekannten
Melodien. So klatschte man beim „Radetzky-Marsch" den flotten Rhythmus und
lauschte dem Klang der Wellen, als Johann Strauss Walzer „An der schönen blauen
Donau" erklang.
Als Gäste konnte das Akkordeonorchester den Frauenchor Höntrop, der die „Amboß-Polka"
von A. Parlow und den Titel „Funiculi-Funicula" von H. Hilger darboten, und den
MGV Sangeslust begrüßen. Die Sangesbrüder des MGV Sangeslust begeisterten mit
einem Seemannslieder-Zyklus.
Den Abschluß des bunten Abends bildete der von Heinz Heinemann bearbeite Titel
„Dankeschön und Auf Wiedersehen", den das Akkordeon-Orchester zusammen mit den
Chören intonierte. Heinz Heinemann wurde am Samstag für seine Verdienste um die
Akkordeonmusik mit der Hermann-Schittenhelm-Medaille des Deutschen
Harmonika-Verbandes ausgezeichnet.
Ruhr-Nachrichten, 26.10.1982
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