Presseartikel der Jahre 1983 - 1985
Karten gingen weg wie warme Semmeln
Akkordeon Orchester vor voller Aula
Ein abwechselungsreiches musikalisches Programm erwartete die etwa 500 Besucher
des fünften Herbstfestes des Akkordeon Orchester Wattenscheid am Samstagabend in
der Pestalozzi Realschule. Obwohl die Werbung nur über Mundpropaganda abgelaufen
war, waren die wenigen Karten, die es noch an der Abendkasse gab, schnell
verkauft. Dirigent Heinz Heinemann eröffnete das Fest mit dem Schülerorchester,
das auf einem Wettstreit nach Noten letzten Sonntag in Bremerhaven in seiner
Stufe den ersten Platz belegte- Ihr erstes öffentliches Debüt gab auch die
Tochter des "Chefs", Regina Heinemann, mit ihrem zweiten Schülerorchester.
Zwischen den einzelnen Konzerten sorgte die Tanzgruppe Steiner-Krügel mit ihren
Einlagen für Abwechselung; eine neapolitanische Tanzeinlage riß mit ihrem
rasendem Tempo die Zuschauer fast von den Stühlen. Aber auch sonst kamen die
Gäste auf ihre Kosten. Kulinarische Hochgenüsse erwartete sie den ganzen Abend
über am kalten Buffett: Schon am Nachmittag hatten Vereinsmitglieder
vorbereitet, sogar die Semmeln wurden selber gebacken.
Schriftführer Michael Kemper zum Selbstverständnis des 1957 gegründeten
Orchesters: "Neben der Musik spielt bei uns auch die Gemeinschaft eine große
Rolle, die 80 Mitglieder - es gibt bei uns nicht nur aktive - lernen sich gerade
bei Vor- und Nachbereitungen von Konzerten näher kennen." Der Verein beging im
letzten Jahr sein 25jähriges Jubiläum, aus dessen Anlaß auch eine Schallplatte
aufgenommen wurde; über 1000 Exemplare konnten schon verkauft werden. Nach dem
Erfolg plant das Orchester für das kommende Jahr die Aufnahme einer neuen LP.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 01.01.1983
Zwei Pokale bei den Bremerhavener Harmonikatagen
Heinemann-Orchester trumpfen auf
Zu einem vollen Erfolg wurden für das Wattenscheider Akkordeon-Orchester unter
der Leitung von Heinz Heinemann die 2. Bremerhavener Harmonikatage. Sowohl das
Jugend-, als auch das Schülerorchester heimsten in ihren Gruppen erste Preise
ein. Mit zwei Pokalen traten die Spieler die Heimreise an.
Die Juroren zeichneten das 2. Orchester mit dem Prädikat „hervorragend" aus, das
in der Kunststufe nur ein einziges Mal vergeben wurde. Das Schülerorchester
begeisterte in der Vorstufe mit seinen „ABC-Variationen" von Hans-Felix Husadell
derart, daß es ebenfalls einen 1. Preis holte.
Die Orchester sind mit ihren Stücken am Samstag auch beim Herbstfest des
Akkordeon-Orchesters in der Aula der Pestalozzi-Realschule zu hören. Die
Veranstaltung, die das Ballett von Steiner-Krügel komplettiert, beginnt um 19
Uhr. Karten sind im Vorverkauf im Musikhaus Heinemann, Oststraße, und an der
Abendkasse zu bekommen.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.10.1983
Großer Erfolg in Bremerhaven
Wattenscheider Akkordeonorchester gewann Musikpreis
Das Juniorenorchester des Akkordeonorchesters Wattenscheid ist wegen
hervorragender spielerischer Leistungen mit der Ehrenplakette der Stadt
Bremerhaven ausgezeichnet worden. Es war tagesbestes Orchester.
Das konnte die Bremerhavener nicht sonderlich freuen, daß sie die Preise des
musikalischen Wettstreites in die alte Hellwegstadt WATTENSCHEID abgeschleppt
wurden. So geschehen am letzten Sonntag. In Innsbruck und Oberhausen hatten
sowohl das Schülerorchester, wie das Orchester II die Bewertung hervorragend
erhalten. In der deutschen Hafenstadt wollte man dies erneut unter Beweis
stellen. Knapp wurde es mit der Zeit. Gegen 9 Uhr trafen die Mitglieder des
Wattenscheider Akkordeon Orchesters ein, um fünf Minuten vor zehn Uhr sollte das
Schülerorchester bereits zum ersten Wettstreit antreten. Kein Wunder also, daß
die Jüngsten der „Garde" etwas nervös waren. Zudem zeigte sich die Konkurrenz
auch nicht ohne. Mit anderen Worten, wer in Bremerhaven vor den kritischen Ohren
der Kampfrichter bestehen konnte, gehört zur einsamen Spitze der
akkordeonmusikalischen Welt.
W a s unsere Orchester zu leisten wissen, ist eigentlich hinreichend bekannt.
Von der großen Veranstaltung „Wahl der Weinkönigin", ist inzwischen auch dem
letzten Wattenscheider klar, daß unsere Stadt sich glücklich schätzen kann,
solche Musiker zu haben. Das Wattenscheider Akkordeonorchester mit seinem
Schülerorchester und Orchester II ist einfach ein Begriff.
Ruckzuck ging es dann am Veranstaltungsort los. Kaum die Instrumente ausgeladen
und die Orchesterkleidung angelegt, fand man sich auf der Bühne wieder. Hier
mußten nun die ABC-Variationen von H.F Husadel konzertiert dem Wertungsgericht
vorgetragen werden.
Unwissend über das Vortragsspiel der Konkurrenten verließ man den Vortragsraum.
Ruhe konnte allerdings nicht einkehren, denn wenig später mußte das Orchester II
antreten. Nach einer nicht zufrieden stellenden letzten Probe (zu kleiner Raum,
Lärmbelästigungen) mußte nun in der Kunststufe die Pastorale francaise von Hugo
Hermann dem fachkundigen Publikum und dem Wertungsgericht vorgestellt werden.
Die Vorstellung gelang, stehender Beifall wurde dem Wattenscheider Orchester
neidlos gezeugt.
In der vom Hamburger Akkordeon Orchester begleiteten Preisverleihung bestätigten
sich die Leistungen der Wattenscheider Akkordeonisten:
- 1. Preis mit der Wertung „ausgezeichnet" für das Schüler-Orchester und Pokal
der Stadt Bremerhaven
- Für das beste Wertungsspiel des Tages wurde das Orchester II als tagesbestes
Orchester mit der Wertung „hervorragend" und dem Musikpreis der Stadt
Bremerhaven ausgezeichnet. Dies ist sicherlich auch der hervorragenden Leitung
von Heinz Heinemann zu verdanken.
Grund genug - die errungenen Auszeichnungen am kommenden Samstag auf dem
Herbstfest des Wattenscheider Akkordeon-Orchesters gebührend zu feiern.
Aus der Programmfolge aller Orchester werden u.a. die Werke „Rosen aus dem
Süden" von Johann Strauß und ein „Glenn Miller Potpourri" vorgetragen. Die
Leitung hat, wie immer, Heinz Heinemann.
Damit an diesem Abend nicht nur die Ohren Melodien aufnehmen können, sondern
sich auch die Augen erfreuen können, hat das Orchester das
„Steiner-Krügel-Ballett" eingeladen, um die musikalische Vortragsfolge
aufzulockern. Nach dem offiziellen Programm spielt die Hauskapelle zum Tanz auf.
Eintrittskarten sind noch im Musikhaus Heinemann und an der Abendkasse zu haben.
Stadt Panorama, 27.10.1983
Von der Dampflok zum Bigband-Sound
Akkordeon-Orchester führt Klangfülle vor
Den Musik-, oder - genauer gesagt - den Akkordeon-Freunden, gehörte am
Samstagabend die Stadthalle. Wer gekommen war, erlebte ein über zweistündiges
Feuerwerk des Klangs, der Harmonien und des technischen Könnens. Leiter Heinz
Heinemann präsentierte alle Gruppen des Wattenscheider Akkordeon-Orchesters:
Schüler, Jugendliche und Erwachsene zeigten ihr Können und begeisterten das
Publikum. Erklärter Liebling der Zuhörer war Regina Heinemann, die Tochter des
Orchesterchefs. Allein zwei Zugaben wurden ihr abgefordert: als Dirigentin
zusammen mit der II. Schülergruppe und als artistische Solistin.
Das Konzertprogramm umfaßte sowohl Beiträge aus der leichten (Unterhaltungs-)
als auch aus der schweren Musik: Gekonnte Tonmalerei täuschte die Fahrt einer
Mini-Dampflok durch den Saal vor („Musik zu meiner Modellbahn", H. Rauch) oder
ließ die Zuschauer etwa das Wettrennen zwischen Hase und Igel („Kleines
Märchenbuch", H. Hauswirth) beinahe plastisch nachempfinden. Im ersten Teil
stellten sich so die Jugend- und Schülergruppen vor.
Leichte und schwere Musik
Technisch besonders schwierig, aber nicht minder eindrucksvoll, präsentierte
sich der zweite Konzertblock, gestaltet vom Ersten Orchester. Zuerst im
blechern-strahlenden Klang eines Fanfarencorps (Suite von W. Jacobi), dann mit
südländischen Rhythmen („Rhapsodia Andalusia", A. Götz), zuletzt im
Bigband-Sound entfalteten die Musiker die ganze Klangfülle ihres Instruments.
Besonders gut durchdacht und durcharrangiert war die Solo-Darbietung von Regina
Heinemann. Sie trug das Konzert Rondo von W. Jacowi vor. Nicht nur ihre
Fingerfertigkeit auf dem Instrument, sondern auch ihr Talent, ein schwieriges
Werk wie federleicht klingend umzusetzen, bestach.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 21.05.1984
Wattenscheider Akkordeonorchester gab abwechslungsreiches Konzert
Welthits im Bigband-Sound
Zwischen Allegro moderato und Hits im Bigband-Sound bewegte sich das Programm
des Akkordeon-Orchesters Wattenscheid bei seinem Konzert in der Stadthalle
Wattenscheid.
Mit den weichen Tönen der „Nordischen Sonate" von Gerhard Mohr eröffnete das
Jugend-Orchester unter der Leitung von Heinz Heinemann den Abend. Das Publikum
in der gut besetzten Halle erwies sich schon bei diesem ersten Stück - entgegen
allen Befürchtungen der Veranstalter, ob der musikalischen Ausgefallenheit des
Programms - als sehr begeisterungsfähig und sparte nicht mit Applaus.
Mit der Suite Caprice von Jürgen Löchter und dem 1. Schüler-Orchester fuhr Heinz
Heinemann dann im Programm fort, um mit dem Stück „Musik zu meiner
Modelleisenbahn" von Hans Rauch dem Konzert einen sehr verspielten Charakter zu
geben.
Das jüngste Ensemble des Akkordeon-Orchesters Wattenscheid, das 2.
Schüler-Orchester, bildete dann den Abschluß des ersten Teils der Veranstaltung.
Mit der musikalischen Umsetzung der Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse",
„Rotkäppchen" und „Der Hase und der Igel", wußten Regina Heinemann und die unter
ihrer Leitung stehenden Kinder die Zuhörer zu entzücken, und so mußten sie noch
eine Zugabe geben.
Der zweite Teil des Programms wurde dann vom ersten Orchester gestaltet. Mit der
Fanfaren-Suite von Wolfgang Jacobi zeigte das Orchester auch gleich seine
außerordentliche Musikalität und Fingerfertigkeit, Attribute, die sie auch am
nächsten Wochenende vor den Wertungsrichtern bei den Landesmeisterschaften
beweisen müssen. Dort wird das erste Orchester unter der Leitung von Heinz
Heinemann in der schwierigsten Wertungsstufe, der Kunststufe, antreten.
Die zweite Zugabe des Abends mußte im folgenden Regina Heinemann nach ihrem
atemberaubenden Akkordeon-Solo „Konzert Rondo" geben. Nach dem ohnehin schon
sehr abwechslungsreichen Programm wurde mit den spanischen Tönen der „Rhapsodia
Andalusia" und dem feurigen „Teufelstanz" ein neuer Höhepunkt gesetzt. Den
Ausklang gestaltete das erste Orchester dann mit einigen Welthits im
Bigband-Sound.
Ruhr-Nachrichten, 22.05.1984
Akkordeonorchester begeisterte in der Stadthalle
Mit Bravour und altmeisterlichem Können handhabte Heinz Heinemann den Taktstock
am letzten Samstag in der Stadthalle. Hier zeigte das Wattenscheider
Akkordeonorchester wieder einmal, was alles in den Instrumenten steckte. Alle
Gruppen des Orchesters stellten sich hier dem Publikum. Eine Klangfülle, die
sich zum Lucullus der Ohren entwickelte, entfachte die Beifallsstürme der
Zuhörer. Mit Tonmalereien, Klassik und Big-Band-Rhythmus erwies sich wieder
einmal, was man alles mit einem Akkordeon machen kann. Wer bis dato Akkordeon
mit dem üblichen "Schifferklavier" gleichsetzte, wurde innerhalb von Minuten
eines Besseren belehrt. Viele Wattenscheider kennen aber das Orchester. Es
begeisterte bereits durch unzählige Konzerte und auch die Schallplatte dürfte
inzwischen in beinahe jedem Plattenschrank stehen. Welche Palette das Orchester
mit seinem Chef Heinemann zu bieten hat, hat auch jeder noch von dem Stimmungs-
und Schunkelpourre im Ohr, dass während „Wahl der Wattenscheider Weinkönigin“ zu
einem Beifallsorkan den Ausschlag gab. Das Wattenscheider Akkordeonorchester –
eine Musikvereinigung, auf die wir stolz sein können.
Stadt Panorama, 24.05.1984
Schaukasten
Die beste Eigenwerbung für das traditionelle Herbstfest am Samstagabend in der
Pestalozzi-Realschule machten das Schüler- und Jugend-Akkordeon-Orchester von
Heinz Heinemann in Leonberg bei Stuttgart beim 30. Harmonika-Treffen. Die Jury
zeichnete beide Orchester mit dem Prädikat „ausgezeichnet" aus. Urkunden und
Medaillen waren der verdiente Lohn, den die Musiker und ihr „Chef" mit nach
Hause brachten.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 23.10.1984
Ein Potpourri der guten Laune
Akkordeon-Orchester begeistern in der Pestalozzi-Aula
Ein Instrument verzauberte am Samstagabend die gut besuchte Aula der
Pestalozzi-Realschule. Die Akkordeon-Orchester Wattenscheid unter Leitung von
Heinz Heinemann und seiner Tochter Regina hatten auf dem schon traditionellen
Herbstfest wiederum einen (Herbst-) Strauß der schönsten Melodien gebunden. Ein
Potpourri der guten Laune mit immergrünen Evergreens, ewigjungen Volksweisen und
schwungvollen Rock-Partien ließ den Funken der Begeisterung rasch auf die dicht
besetzten Stuhlreihen überspringen.
Im Jahr der Sommerspiele von Los Angeles stieg das 1. Schülerorchester mit dem
zackigen „Olympiamarsch" ins Programm ein. Es dauerte keine zehn Minuten, bis
rhythmisches Klatschen die Akkordeon-Spieler zu weiteren musikalischen
Höhenflügen anspornte. Keine Frage, das Eis war längst getaut.
Glänzend aufgelegt war das vor einem Jahr erst von Regina Heinemann ins Leben
gerufen „Kükenorchester", das 2. Schulerorchester. Der jüngste Sproß im
Orchesterreigen lag (natürlich) mit dem Kufstein-Lied goldrichtig. Die Aula
sang, die Aula schunkelte, und die „Schneewalzer"-Zugabe ließ nicht auf sich
warten.
Flott und fröhlich, perfekt und nahezu professionell setzten das 2. und 1.
Orchester den 1000 Takten Tanz- und Unterhaltungsmusik die Krone auf.
Akkordeon-„König" Heinz Heinemann strahlte, seine „Juwelen", die beiden ersten
Orchester, glänzten im diffusen Bühnenlicht mit einer imponierenden Darbietung.
„Ohrwürmer" als Ohrenschmaus. Die Halle war aus dem Häuschen.
Einen Glücksgriff hatte Heinemann mit dem Frauenchor Höntrop getan, der unter
der Leitung seines Jubiläums-Dirigenten Heinz Heikaus das Programm echt
bereicherte.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29.10.1984
„Kükenorchester“ probt fleißig Klassik
Keinen Tingel-Tangel sondern anspruchsvolle Akkordeon-Musik hat sich das
Schülerorchester II auf seine Notenständer geschrieben. Vor etwa eineinhalb
Jahren wurde es als „Kükenorchester“ von Regina Heinemann gegründet und hat
heute rund 25 Mitglieder, die jeden Mittwoch in der Pestalozzi-Realschule
gemeinsam proben.
WAT zum Sonntag schaute einmal bei den jungen Musikern vorbei und stellte fest,
dass diese mittlerweile dem „Kükenalter“ entwachsen sind, auch musikalisch,
versteht sich! Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren haben auch schon
in öffentlichen Konzerten bewiesen, dass sie keine Anfänger mehr sind. Sicher
auch ein Verdienst ihrer hübschen Dirigentin, die mit sanfter Hand, jedoch
bestimmt, Taktstock und Orchester führt.
Regina Heinemann studiert das Akkordeonfach an der Musikhochschule in Wuppertal.
„Diese Fachrichtung wird nur an einigen Hochschulen angeboten, das Akkordeon
wird noch zu wenig ernst genommen", bedauert sie. Die Liebe zu diesem Instrument
hat sie offenbar vom Papa, Karl-Heinz Heinemann, geerbt und das Dirigieren auch.
Vor 30 Jahren hat dieser in Wattenscheid sein erstes Akkordeonorchester
gegründet. „Mit drei Spielern haben wir damals begonnen", erinnert er sich.
Heute gibt es bereits vier Orchester, die er mit aufgebaut hat, mit ca. 80
Mitgliedern.
Der staatlich geprüfte Musiklehrer unterrichtet an der Bochumer Musikschule.
Hier wird auch der Nachwuchs der Akkordeonmusiker von ihm herangebildet.
Wer bei Regina Heinemann im Orchester mitspielen will, sollte sein Instrument
schon ein wenig beherrschen: „Anfänger wären hier überfordert", meint die junge
Dirigentin. Denn Kompositionen wie z.B. der „Dorfsonntag" von Professor Hugo
Hermann sind nicht ganz einfach zu spielen. Doch nicht nur dieser „Klassiker"
zählt zum Repertoire des Schülerorchesters II. „Wir spielen auch volkstümliche
Musik", erklärt Regina.
Offenbar stimmt die Mischung, denn die Konzerte sind gut besucht. Vater
Heinemann lobt das Wattenscheider Publikum: „Es hat viel Verständnis für unsere
Musik."
Am 7. Juni ist der nächste große Auftritt, zum Abschluß der Jungen
Musikschulwoche (1. bis 7. Juni) spielt Regina Heinemanns Orchester in der
Wattenscheider Stadthalle. Klar, daß die Dirigentin ihre Schützlinge nur mit der
Mahnung in die Osterferien entläßt: „Vergeßt mir ja das Üben nicht!"
WAT zum Sonntag, 30.5.1985
Schöner Erfolg
Orchester begeistern
Einen großartigen Erfolg feierten das erste Schüler- und das
Jugend-Akkordeonorchester unter Leitung von Heinz Heinemann während der
„Schwäbischen Harmonikatage" in Günzburg an der Donau. Beide Orchester glänzten
so sehr, daß die Jury ihnen das Prädikat „ausgezeichnet" zusprach. Die Schüler
imponierten mit ihrer „Marionetten-Suite in sieben Bildern" von Adolf Goetz und
ließen im musikalischen Wettstreit der Konkurrenz aus neun Städten keine Chance.
Mit einem riesigen Glaspokal honorierte der Veranstalter die Leistung des
Wattenscheider Orchesters. Das Jugendorchester belegte mit der Variete-Suite von
Rudolph Würthner in der Oberstufe Rang zwei und wurde ebenfalls mit einem Pokal
belohnt. In Wattenscheid sind die Orchester im September in der Höntroper
Realschule und einen Monat später auf dem Herbstfest in der Pestalozzi-Aula zu
hören.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.06.1985
Akkordeonorchester brillierte in Bremerhaven
Für Tagesbestleistung erhielten Schützlinge von Heinz
Heinemann Musik-Ehrenpreis
Mit einem Riesenerfolg schloß das „Akkordeon Orchester Wattenscheid" die
diesjährige Saison ab. Unter dem Dirigenten Heinz Heinemann und seiner Tochter
Regina, die das Schülerorchester betreut, erzielten sie am vergangenen
Wochenende bei einem musikalischen Wettstreit in Bremerhaven hervorragende
Leistungen.
Mit einer Tagesbestleistung bestach das 2. Orchester. Zusätzlich wurde diese
musikalische Qualität - gespielt wurde die 19 Minuten lange „Nordische Suite" -
mit einem gestifteten Musikpreis der Stadt Bremerhaven ausgezeichnet. Aus dem
Stand erlangte das Schülerorchester, daß bislang noch nicht an diesem Wettbewerb
teilgenommen hatte, den ersten Preis in seiner Klasse. Die dreiköpfige Jury
verlieh das Prädikat „Ausgezeichnet". Das Jugendorchester mußte sich mit einem
guten dritten Platz zufrieden geben. Die drei Heinemannorchester reisten mit
insgesamt 48 Spielerinnen und Spielern ins Norddeutsche. 25 Akkordeonbands,
vorwiegend aus dem Nordwestdeutschen Raum nahmen an dieser Veranstaltung teil.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.10.1985
Marionettensuite hob mit Paukenschlagen Stimmung
Heinz Heinemanns Akkordeonorchester gestaltete 5. Herbstfest
Noch kurz vor Beginn des 5. Herbstfestes des „Akkordeon Orchesters Wattenscheid"
am Samstag suchte Leiter Heinz Heinemann seine dunkle Fliege. Auf der Bühne
zwischen den rotweißen Westfalenbalken der Pestalozzi-Aula war der Anzug dann
komplett. Vor etwa 500 Besuchern lieferten die vier verschiedenen - etwa je 20
Männer und Frauen starken - Orchester Leichtes und Beschwingtes, aber auch
einige ernstere Weisen wie die Suite „Sieben Marionetten" von Adolf Götz.
Durch das bunte Programm des Abends führte als Conferencier Rainer Fromm. „Wir
haben das Herbstfest als Pendant zum alljährlichen Frühjahrsfest vor fünf Jahren
ins Leben gerufen. Im Frühjahr setzen wir unsere musikalischen Höhepunkte mehr
auf klassische Stücke." Die 80 aktiven Mitglieder des 1957 gegründeten und
schnell angewachsenen Orchesters werden bis auf die Schüler, die Tochter Regina
betreut, von Heinz Heinemann geleitet.
Mit Titeln von „Junges Blut" über ein Variete in fünf Sätzen bis zurm „Schiff
Ahoi" zum Abschluß präsentierten die fingerfertigen Spieler an ihren 120 Baß
starken Instrumenten ihr Können. Wie Heinz Heinemann betonte, wurden
ausschließlich Originalkompositionen für das Akkordeon gespielt. Als Gäste
halfen die Sänger vom MGV Glückauf Höntrop bei der Programmgestaltung. Der MGV
Sangeslust schickte ebenfalls eine Delegation zu der gut besuchten
Veranstaltung.
Im Anschluß an die musikalischen Darbietungen ließen es die Anwesenden beim
kalten Buffet und Getränken den Abend gemütlich ausklingen.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.10.1985
zurück zurück zur Übersicht weiter